Mein erster „richtiger“ Beitrag hier auf der neuen Seite.


Der letzte Beitrag im anderen Blog war im August. Oft wollte ich weitermachen, saß sogar schon vorm PC und dann … doch wieder nicht. Meist war es so, dass ich nicht wusste, was ich zuerst schreiben sollte und habe es dann gelassen.

Es ist noch sehr viel passiert im letzten Jahr, vielleicht erklärt das auch den Wechsel und die Veränderung, die sich nun auch hier widerspiegelt. Die einzige Sicherheit im Leben ist, das sich alles verändert!

Ich habe lange überlegt, ob ich es hier schreibe, aber ich denke es hilft mir.

Am 17. November 2014, um 6.04 Uhr ist mein Papa verstorben.

Ich weiß gar nicht, ob jemals schon so tief traurig war. Nun stehen mir schon wieder die Tränen in den Augen … . Er war ja nun schon lange herzkrank., aber so im Rückblick, gab es vorher schon kritischere Situationen. Aufgrund der jahrelangen Herzinsuffizienz haben auch andere Organe, vor allem Leber (Rückstau des Blutes)  und Nieren (Mangeldurchblutung) darunter gelitten. Dann stand nun fest, das es da nichts mehr zu machen gibt und diese beiden Organe versagen werden. Wir wurden alle informiert (am Samstag, den 15.), mein Vater war bei vollem Bewusstsein. Einerseits war es gut so, wir hatten die Chance uns zu verabschieden und auch ihn zu begleiten, das hatte er sich gewünscht. Aber andererseits war es irgendwie so makaber … man sitzt da und „wartet“ darauf …. Und er war sooooo tapfer!!! Kein Jammern, keine Angst! Das ist jetzt ein großer Trost für mich, dass er anscheinend mit sich und seinem Leben im Reinen war und in Frieden gehen konnte. Es gab nochmal Rotwein und Kaffee. Ich hatte noch eine Rose gekauft, dass er auch daran riechen konnte … er liebte Rosen! Die Medikamente wurden langsam runterdosiert und das Morphin hochdosiert. Meine Mutter, mein Bruder und ich hatten uns immer abgewechselt, so das er keine Minute mehr allein war. Am Montag wollte ich pünktlich die beiden anderen ablösen und war schon um vier in der Klinik. Manche Dinge habe ich irgendwie (entschuldigt) in der Pisse. Es ging ihm deutlich schlechter und vor lauter Aufregung hätte mich wahrscheinlich niemand informiert. Ich war also genau richtig. Ich hatte meine Hand auf seiner Brust und habe seinen letzten Atemzug genau gespürt …..

DSC_0418So im Alltag geht es schon. Drüber reden kann ich noch nicht wirklich. Aber ich denke, das ist alles ganz normal und gut so.

Lotta und ich waren auch schon am 15.12. auf einem Konzert. Es war das schönste Konzert der Fantastischen Vier, auf dem wir bisher waren!!!

So, nun bin ich müde und werde schlafen gehen!

Bis bald und allen noch ein gesundes neues Jahr!!!!!!

Ach übrigens bin ich in 10 Tagen seit einem halben Jahr Nichtraucher!!! Da freue ich mich sehr drüber!

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